Eine Frage der Haltung – Warum es wichtig ist, welchen Blick du auf dein Leben hast

 

Wenn man von Haltung spricht, kommt man zunächst auf den Gedanken, die medizinischen Aspekte zu betrachten – z.B. welches ist die optimale Haltung, um keine Rückenschmerzen zu bekommen.
Doch es gibt eine Art von Haltung, die auch für das eigenen Wohlbefinden eine große Rolle spielt: die innere Haltung.
Damit meine ich einerseits die Haltung, die du zu dem einnimmst, was dir im Leben widerfährt und andererseits die Haltung, die du zu dir selbst hast.

 

Dein Blick auf die Dinge - Ist dein Glas halb leer oder halb voll?

 

Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, ist das zunächst mal nur eine Tatsache. Je nachdem, wie du die Geschehnisse bewertest, wirst du eine positive oder negative Haltung bei dir erzeugen.
Wenn etwas, auf das du dich gefreut hast, nicht stattfindet, ist das wahrscheinlich enttäuschend. Mit deiner inneren Haltung dazu kannst du steuern, wie viel Energie es dich kostet, diese Tatsache zu akzeptieren und wie stark es dich runterzieht oder auch nicht.

 

Wo ist dein Fokus?

 

Wenn du merkst, dass dich etwas sehr mitnimmt, beobachte doch mal, worauf du dich gerade konzentrierst: Guckst du dahin, was hätte sein können oder schaust du, was du stattdessen daraus machst? Ziemlich wahrscheinlich bist du beim ersten Punkt, doch änderst du damit etwas an den Tatsachen?
Klar erwartet keiner, dass du in Jubelstimmung ausbrichst, und du darfst  auch traurig sein.
Es ist allein die Frage,  wie lange du dich damit beschäftigst - lässt du dir den Tag davon verderben oder kannst du deinen Blick dahin wenden, was dir heute schon Gutes passiert ist oder was du noch Schönes vorhast.

 

Wie stehst du zu dir?

 

Immer wieder wird deutlich, dass du erst selbst daran glauben musst, dass du für dich einstehen und sorgen darfst. Tust du es nicht, wird das, was du sagst und was du mit deiner Körperhaltung zeigst, dir immer einen Strich durch die Rechnung machen. Dein Gegenüber bekommt den Eindruck, dass er deine Argumente ignorieren kann.
Wie es dir gelingt, dich mehr für dich einzusetzen, kannst du in meinem Blog-Artikel Wie kannst du dein Selbstbewusstsein und deine Selbstsicherheit steigern? lesen.

 

Das Spannende ist: Je mehr du dir deiner Haltung bewusst wirst, umso besser kannst du sie steuern. Und je positiver du dich und das was dir passiert wahrnimmst, desto mehr Gutes wird dir auch passieren, weil du dafür offener bist.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Claudia (Donnerstag, 29 März 2018 14:52)

    Die innere Haltung ist wirklich wichtig :-)

    Nehmen wir an, zwei Menschen fahren phne Zeitdruck an einem mit der Bahn. Ein Zug hat eine Stunde Verspätung. Der eine zetert über die Bahn und regt sich auf, der andere nutzt die Zeit und trinkt in der Sonne einen Kaffee gegenüber vom Bahnhof. Erlebt haben sie dasselbe, sie bewerten es nur völlig unterschiedlich, der eine als Ärgernis, der andere als Gelegenheit, die Sonne zu genießen.

    Liebe Grüße

    Claudia

  • #2

    Sabine - Die Kommunikationslotsin (Dienstag, 03 April 2018 10:40)

    Liebe Claudia,
    danke dir für dein treffendes Beispiel, das kommt mir sehr bekannt vor.
    Im Grunde ist es so: wenn du einen anderen Rahmen drum herum machst wird das Bild gleich fröhlicher. Und das können wir auch in unserem Leben üben.
    Herzliche Grüße
    Sabine