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Bestimmst du die Richtung in deinem Leben?

Windspiel - Resilienz Verlassen der Opferrolle

Wer ist für dein Leben verantwortlich? Bist du es selbst, oder hast du die Verantwortung an andere abgegeben? Als Kind haben wir auf das gehört, was die Menschen um uns herum gesagt haben. Heute, als Erwachsene, können wir diese Impulse aufnehmen und überdenken. Und dannist es alleine unsere Aufgabe, die Entscheidung zu treffen, was für uns gut und stimmig ist.

 

Wir neigen manchmal dazu, es auf andere Menschen oder die Umstände zu schieben, wenn unser Leben nicht so läuft, wie es uns gefällt. Das mag im ersten Moment einfacher sein, doch es ist auf Dauer nicht hilfreich, denn so leben wir an dem, was uns ausmacht und was wir brauchen vorbei.

 

Wie wäre es, einfach mal genauer zu schauen, woran es liegen mag, wenn es gerade nicht läuft:

 

Ist dein Chef dafür verantwortlich, dass dir deine Arbeit Spaß macht? Oder liegt es in deiner Hand, zu ergründen was du willst und dir deine Arbeit so zu gestalten, dass sie stimmig für dich ist?

 

Ist dein Partner dafür verantwortlich, dass du glücklich bist? Oder ist es deine Aufgabe, herauszufinden, was dir guttut und dafür zu sorgen, dass du es bekommst?

 

Das, was du in deiner Kindheit erlebt hast, hat mit Sicherheit Spuren hinterlassen. Doch heute bist du nicht mehr dieses Kind, du bist der Mensch, der die Entscheidungen trifft, was du tun willst und was nicht. Und wenn du merkst, dass es dir schwer fällt, gut für dich zu sorgen, schau dir doch mal deine Denkmuster an: möglicherweise findest du in der Art und Weise, wie du über dich denkst, Punkte, die gar nicht mehr zutreffend sind. Dann ist es Zeit, dein Denken zu aktualisieren. (Tipps, wie du negativen Denkmustern auf die Spur kommst, findest du in meinem Blogbeitrag Stimmt das noch?)

 

Wenn du erkannt hast, dass nicht andere Menschen dein Leben bestimmen, sondern du selbst, bekommst du die Macht, aus diesem Leben das zu machen, was das Beste für dich ist.

Das ist mit Sicherheit nicht immer einfach, und manchmal benötigst du dafür viel Zeit. Aber je mehr du spürst, dass du nicht mehr vom Verhalten und den Launen anderer abhängig bist, desto mehr Energie bekommst du, deinen Weg in das Leben, das zu dir passt, weiter zu gehen.

 

Das Gute ist: wenn wir alle gut für uns sorgen, kommen wir in ein besseres Miteinander, weil wir uns nicht aus der Not unerfüllter Bedürfnisse sondern aus der Fülle heraus begegnen. 

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