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Was hilft mir in schwierigen Zeiten

Wir leben momentan in herausfordernden Zeiten. Alles ist anders als gewohnt und keiner kann absehen, was passiert. Darum möchte ich an dieser Stelle eine Sammlung aufmachen, die dir dabei helfen kann, gut durch diese schwierige Phase zu kommen. Denn zur Resilienz gehört auch, Selbstverantwortung für sich zu übernehmen und gut für sich zu sorgen.

Ich freue mich, wenn du die Liste durch deinen Kommentar noch ergänzt.

 

Grüße von Freunden und Familie - geben und empfangen
Das kann telefonisch, per Brief oder über die vielen Kanäle des Internets erfolgen.

 

Generell ist es gut, mit Menschen in Kontakt zu bleiben. Momentan entstehen viele neue Online-Netzwerke, bei denen du gezielt zu bestimmten Themen oder auch einfach nur zum Plauschen mit interessanten Menschen in Verbindung kommst.

 

Nachrichten und Social Media begrenzen oder zumindest gut steuern

Nimm ganz bewusst war, was der Nachrichten-Konsum mit dir macht. Wenn du spürst, dass dein Energielevel runter und/oder dein Stresspegel rauf geht, zieh dich davon zurück.

Es gibt in den sozialen Netzwerken momentan auch ganz viele positive Meldungen und Denkanstöße. Wenn du merkst, dass es dir gerade nicht so gut geht, gönn dir einfach mal eine Wohlfühl-Gedankendusche, indem du gezielt nach positiven Bildern, z.B. bei www.pixabay.com oder nach aufbauenden Stichwörtern wie wunderbar, achtsam oder Freude suchst, z.B. bei Instagram oder Pinterest. 

 

Mach die Dinge so, wie es sich für dich gut anfühlt

Wenn du dich beim Einkaufen, spazieren gehen oder wo auch immer besser fühlst, wenn du Handschuhe oder eine selbstgenähte Maske trägst, dann tu es. Seelische Gesundheit hat auch viel damit zu tun, integer mit sich selbst zu sein.

Und wenn du momentan deine Grenzen deutlicher als sonst spürst: das ist völlig normal. Am besten hilfst du dir, wenn du nachsichtig mit dir selbst bist. Je besser dir das gelingt, umso schneller wirst du Wege finden, dein Leben wieder so zu gestalten, wie es für dich am besten passt.

 

Erlaube dir, jetzt genau so zu sein, wie du bist
Durcheinander, traurig, ängstlich, fröhlich, entspannt, neugierig - alles ist völlig ok. In so einer Krise gibt es kein schwarz und weiß, und alles hat seine Berechtigung. Wichtig ist, dass du Möglichkeiten findest, aus Gedanken, die dich niedergeschlagen machen, nach einer Weile wieder herauszukommen. Dabei hilft z.B. lächeln, singen, tanzen und an den Buchstaben "I" denken.

 

Bewegung bewegt auch die Gedanken

Workout im Wohnzimmer oder Bewegung im Freien, beides hilft, die Stimmung zu verbessern. Und für die Gesundheit ist es auch gut.

 

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin

Dankbarkeit ist ein einfaches und äußerst wirkungsvolles Mittel, den Blick auf die eigene Situation ein bisschen mehr ins Positive zu verschieben.

 

Bewusst Ordnung schaffen

Wenn dein Inneres sehr in Unordnung ist, kann es helfen, dir etwas zu suchen, das du ganz bewusst aufräumst oder ordnest. Nicht weil es gemacht werden muss, sondern weil es dir guttut.

 

Aufmerksam draußen unterwegs sein

Wenn du in der Natur unterwegs bist, kannst du sehen, wie der Frühling Einzug hält und sich alles entwickelt. Es gibt auch, wenn du genau hinschaust, immer wieder Beispiele, wie die Natur mit Widrigkeiten umgeht. Ganz genau hinzuschauen und alle Sinne für die Natur zu öffnen lenkt von schweren Gedanken ab und kann zu mehr Gelassenheit beitragen.

 

Sei offen für Neues

Herausforderungen bringen oft auch die Möglichkeit mit, neue Erfahrungen zu machen und neue Dinge zu lernen. Je offener und neugieriger du dich darauf einlässt, umso besser wirst du sie erkennen und nutzen können.

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Kommentare: 1
  • #1

    Julia (Sonntag, 10 Mai 2020 15:08)

    "an den Buchstaben 'I' denken" Wunderbar! Es funktioniert. :D