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10

Nov

2017

Perfekt unperfekt – Tipps für einen guten Ausgleich zwischen Anspruch und Tun

 

Du willst alles, was du auf dem Zettel hast erledigen. Das Ergebnis deiner Arbeit soll die bestmögliche Qualität haben. Wenn du nicht alles schaffst, ist das frustrierend. Und wenn du bei dem, was du machst, etwas findest, was noch nicht so ist, wie du es dir vorstellst, kannst du Ewigkeiten damit verbringen, es noch besser zu machen. Das führt dazu, dass du nicht alles schaffst, was auch frustrierend ist. Kommt dir das bekannt vor?

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Perfekt unperfekt – Tipps für einen guten Ausgleich zwischen Anspruch und Tun

 

Du willst alles, was du auf dem Zettel hast erledigen. Das Ergebnis deiner Arbeit soll die bestmögliche Qualität haben. Wenn du nicht alles schaffst, ist das frustrierend. Und wenn du bei dem, was du machst, etwas findest, was noch nicht so ist, wie du es dir vorstellst, kannst du Ewigkeiten damit verbringen, es noch besser zu machen. Das führt dazu, dass du nicht alles schaffst, was auch frustrierend ist. Kommt dir das bekannt vor?

Es ist völlig in Ordnung, dass du deine Arbeit gut machen möchtest. Wenn du jedoch an den Punkt kommst, dass deine hohen Ansprüche dich ausbremsen oder sogar davon abhalten, etwas anzufangen, weil du ihnen nicht genügen kannst, ist es Zeit, gegenzusteuern.

Dies kann dir dabei helfen:

 

  • Energie sinnvoll einsetzen - das Pareto-Prinzip sagt: 80% der Ergebnisse werden mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht. Wieviel Aufwand willst du für die verbliebenen 20% betreiben?

 

  • Überlege, wo ein Schnellmodus sinnvoll ist – wenn du nur begrenzte Zeit oder Kraft zur Verfügung hast, schaffst du, z.B. beim Aufräumen, mehr, wenn du deine Gründlichkeit etwas runterschraubst.

 

  • Plane deinen Tag  - setze dir realistische Ziele, plane Pufferzeiten für Unvorhergesehenes und Pausen ein, damit du nicht in Stress kommst und deine ToDo-Liste tatsächlich leer werden kann.

 

  • Setze dir bei dem, was du schaffen möchtest, Teilziele  – und erkenne ihre Erledigung als Erfolg an.

 

  • Erlaube dir, Fehler zu machen – jeder Fehler, den du machst, hilft dir dich zu verbessern und die Tatsache, dass du Fehler machst, bedeutet nicht, dass du als Mensch fehlerhaft bist.

 

  • Situation realistisch betrachten - was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn das, womit du dich gerade beschäftigst, nicht perfekt ist?

 

  • Nicht schon am Anfang ausbremsen - als du mit dem Fahrradfahren angefangen hast, warst du da perfekt? Es ist völlig normal, dass du etwas Neues nicht auf Anhieb super hinbekommst.

 

  • Würdige das, was du geschafft hast – wenn du deine Leistungen und Erfolge anerkennst, gibt dir das Kraft, weiter aktiv zu bleiben. Mehr dazu in meinem Blog-Artikel Du schaffst mehr als du denkst

 

Im Grunde ist es eine Frage deiner Haltung. Ist das Glas halb voll oder halb leer, sprich: betrachtest du, was du nicht oder nicht perfekt geschafft hast, oder schaust du auf das, was du geschafft hast und lässt dich davon für Neues motivieren? Womit bist du wohl glücklicher?

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