Fr

13

Okt

2017

Sag es mir – Warum unsere Erwartung oft zu Enttäuschung führt

Stell dir vor, jemand erwartet etwas von dir, sagt es dir aber nicht. Und ist dann total beleidigt, weil du es nicht getan hast. Das ist doch ziemlich unfair, oder?

Und doch tun wir das immer wieder. Wir erwarten von den Menschen um uns herum, dass sie doch wissen müssen, was wir möchten. Wie soll das funktionieren, wenn wir das oft genug selber gar nicht wissen? Dass das zu Konflikten führen kann, weil unser Gegenüber spüren kann, dass wir enttäuscht sind, aber nicht weiß warum, ist ziemlich klar.

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Aufräumen mal anders betrachtet

 

Oft wird Ordnung halten als etwas verstanden, was getan werden muss. Weil man das halt so macht. Dabei kann Ordnung schaffen, gerade wenn ich innerlich unaufgeräumt bin, sehr hilfreich sein.

 

Die Kunst dabei ist, dass wir spüren wo und was genau uns gut tut: Ist gerade etwas wegschmeißen dran, um uns zu entlasten? Oder die Fenster putzen, weil wir dann den Sonnenschein besser sehen und genießen können? Oder Dinge wegsortieren, weil dadurch in unserer Umfeld mehr Klarheit einzieht? Wir nehmen uns Zeit und tun es, weil wir es wollen, nicht weil wir es müssen.

 

Und wenn wir es nicht alleine schaffen, die Ordnung herzustellen, die wir brauchen, können wir uns Unterstützung holen.

 

Ich glaube, das Ordnungsbedürfnis ist so individuell wie der Mensch selber. Fühlen wir uns nicht am wohlsten, wenn wir für uns das richtige Maß finden und umsetzen, ohne schlechtes Gewissen und ein allgegenwärtiges „Ich müsste noch…“ im Kopf?

 

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