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Ich muss… - muss ich wirklich?

Steuerrad - Resilienz durch mehr Selbstverantwortung

Wie oft beginnst du einen Satz mit „Ich muss…“- auch bei eigentlich positiven Vorhaben? Sei es ein Buch kaufen, eine Freundin anrufen oder Vorbereitungen für den Urlaub treffen.

 

Und was ist, wenn du eine Aufgabe übernommen hast, die du nicht machen möchtest, bei der du aber nicht "Nein"  sagen kannst? Das fühlt sich an, als wenn dich jemand von außen dazu drängt, so als bestimme diese Person über dich.

 

Mit einem anderen Blick darauf schauen

Wie wäre es, wenn du bei jedem „Ich muss“ kurz überlegst, ob es ein "Ich will" sein kann?

Und wenn "Ich will" nicht stimmig ist, kannst du schauen, ob es besser passt, wenn du daraus ein "Ich entscheide mich dafür" machst.
Wenn du dazu noch herausfinden kannst, warum du dich dafür entscheidest, hilft dir das, dich mit dieser Situation besser zu fühlen. Weil du die Wahl hast.

 

Dinge können verändert werden

Wenn du auch nach intensivem Grübeln nicht zu einem positiven Ergebnis kommst, macht es Sinn, die Situation so zu veränderst, dass sie sich für dich besser anfühlt. Geht das nicht, solltest du "Nein" dazu sagen. Auch wenn es sich erst einmal erschreckend anfühlt, so schlimm ist es nicht. Wenn du an kleinen Dingen übst, wirst du merken, dass es immer besser geht und es bei weitem nicht so viel negative Reaktionen gibt, wie befürchtet.

 

So auf deine Aufgaben zu schauen, ist an sich keine große Sache. Der Effekt jedoch ist groß:
Wenn du das "Ich muss" reduzierst, kannst du wieder wahrnehmen, dass du der Mensch bist, der das Steuerrad in deinem Leben in der Hand hat und dass du dein Leben gestalten kannst. Das gibt eine Menge Freiheit!

 

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