Fr

13

Okt

2017

Sag es mir – Warum unsere Erwartung oft zu Enttäuschung führt

Stell dir vor, jemand erwartet etwas von dir, sagt es dir aber nicht. Und ist dann total beleidigt, weil du es nicht getan hast. Das ist doch ziemlich unfair, oder?

Und doch tun wir das immer wieder. Wir erwarten von den Menschen um uns herum, dass sie doch wissen müssen, was wir möchten. Wie soll das funktionieren, wenn wir das oft genug selber gar nicht wissen? Dass das zu Konflikten führen kann, weil unser Gegenüber spüren kann, dass wir enttäuscht sind, aber nicht weiß warum, ist ziemlich klar.

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Raus aus dem grauen Alltagseinerlei – auf zu mehr Lebensqualität

Schönes Cafe mit hoher Lebensqualität

Ab und zu ertappe ich mich dabei, dass ich in einen Alltagstrott verfalle, alles ist gleichförmig und leiert vor sich hin. Gutes bemerke ich kaum, nur wenn etwas blöd oder frustrierend ist, kommt es noch bei mir an und färbt den Tag noch grauer.
Spätestens, wenn mir bewusst wird, dass ich meine Tätigkeiten nur noch mechanisch mache, ist der Zeitpunkt gekommen, aktiv zu werden.

Freude und Lebendigkeit in das eigene Leben zu bringen, ist in meinen Augen eine der wichtigsten Aufgaben, die wir haben. Denn sie geben uns Kraft und die Energie, die Dinge zu tun, die wir tun wollen (warum ich nicht „müssen“ schreibe kannst du in meinem Artikel „Ich muss…muss ich wirklich?“ lesen).

Wie es gelingt, dem eigenen Leben mehr Qualität zu geben, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Die wichtigste Voraussetzung ist, sich der Notwendigkeit bewusst zu werden und es wirklich zu wollen.

 

Vielleicht helfen dir diese Anregungen dabei, mir tun sie gut:

  • Inspirierende Leute treffen - tausche dich mit Menschen aus, die aktiv sind und mit Begeisterung tun was sie tun.
  • Mehr von dem tun was dir gut tut - mache dir Gedanken darüber, wo du dich gerne aufhältst, worüber du gerne sprichst, was du gerne machst.
  • Öfter mal Neues ausprobieren – das bereichert und durchbricht den Alltagstrott.
  • Verwöhne dich – in der Badewanne bei Kerzenschein, durch eine Massage oder mit einem schönen Essen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich etwas Gutes zu tun.

  • Dem, was du gerade tust, die volle Aufmerksamkeit widmen - damit du abends weißt, was du geschafft hast und das würdigen kannst.

  • Nicht in Gedanken verloren gehen - wenn du das hier und jetzt wahrnimmst kannst du besser spüren, was gerade passend ist und was gar nicht geht.

  • Albern und ausgelassen sein – das geht mit Kindern besonders gut, kann aber auch mit Freunden oder alleine funktionieren (wenn ihr Tipps braucht, fragt mich gerne…)

  • Sport machen – die Bewegung verbessert die Laune und schafft Zufriedenheit, etwas geschafft zu haben.

Gerade wenn du das Gefühl hast, keine Zeit zu haben, trage dir Zeit für dich in deinen Kalender ein. Mit dem Blick der Betriebswirtin kann ich sagen: Der Nutzen, den du daraus ziehst, dass du dich um dich kümmerst, macht die Zeitinvestition mehr als rentabel!

 

Welche Tipps hast du, aus dem Alltagstrott auszubrechen? Ich freue mich über deinen Kommentar.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Gabriele Herrmann (Donnerstag, 24 August 2017 21:08)

    Die Fliegenschisse an den Fensterscheiben stören mich nicht mehr;
    bei Regenwetter lese, nähe oder bastel ich.
    Bei Trockenheit bewege ich mich draußen.
    Bei allen Wetterlagen: Gespräche mit guten Bekannten, die Fliegenschisse an Fensterscheiben ertragen.

  • #2

    Die Kommunikationslotsin (Freitag, 25 August 2017 14:42)

    Sich Zeit nehmen für schöne Dinge, die Spaß machen. Gute Gespräche haben. Und Dinge mal einfach so stehen lassen können.
    Klingt genau richtig:-)