Fr

20

Okt

2017

Sparflamme

Begleitung Burnout
Manchmal fehlt uns einfach die Energie, um das, was wir noch auf dem Plan haben, zu erledigen. Ist es da nicht unsinnig, wenn wir das bisschen Feuer, das wir noch besitzen, dafür verwenden, es trotzdem zu machen und quasi gegen uns selber zu kämpfen? Schließlich will uns unser Körper damit sagen, dass er Ruhe braucht, und dafür hat er Gründe.
Also, statt weiter auf Sparflamme zu laufen, sollten wir lieber ein Scheit nachlegen und in Ruhe warten, bis dass Feuer wieder brennt. Und dabei die aufkommende Wärme genießen.
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Jetzt erst recht – warum Frust uns nicht weiter bringt

Ich habe eine Veranstaltung geplant. Alles gut organisiert und es sieht aus als wenn alles läuft. Mit einem Mal zeichnet sich ab, dass etwas dazwischen kommt. Ein Handwerker sagt ab oder etwas ganz Bestimmtes, was ich unbedingt besorgen wollte, ist nicht zu bekommen. Mein erster Impuls? Frust!

Doch dann denke ich mir, dass ich damit gar nichts ändere.

Außer meiner Laune. Und meinem Energiepegel, denn wenn ich in dem Frust hängen bleibe, fällt mir alles schwerer und ich gerate in eine „War ja klar, dass mir das auch noch passiert“-Schleife.

 

Was kann ich stattdessen tun? Ich kann schauen, ob ich etwas anderes machen oder besorgen kann. Vielleicht finde ich eine andere Person, die mir hilft. Funktioniert das nicht, hilft nur akzeptieren, dass es so ist. Wenn es mir gelingt, es mit Gelassenheit zu nehmen, zeigt sich, dass dadurch nicht die Welt untergeht. Und auch dass meine Planung sich dadurch nicht in Luft auflösen. Es ist  vielleicht nicht so perfekt, wie ich es mir wünsche, doch ich bin mir sicher, es wird immer noch gut.

 

 

Wie geht ihr mit solchen Situationen um, was hilft euch? Schreibt mir gerne einen Kommentar dazu.

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