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Jetzt erst recht – Warum Frust uns nicht weiter bringt

Ich habe eine Veranstaltung geplant. Alles gut organisiert und es sieht aus als wenn alles läuft. Mit einem Mal zeichnet sich ab, dass etwas dazwischen kommt. Ein Handwerker sagt ab oder etwas ganz Bestimmtes, was ich unbedingt besorgen wollte, ist nicht zu bekommen. Mein erster Impuls? Frust!

Doch dann denke ich mir, dass ich damit gar nichts ändere.

Außer meiner Laune. Und meinem Energiepegel, denn wenn ich in dem Frust hängen bleibe, fällt mir alles schwerer und ich gerate in eine „War ja klar, dass mir das auch noch passiert“-Schleife.

 

Was kann ich stattdessen tun? Ich kann schauen, ob ich etwas anderes machen oder besorgen kann. Vielleicht finde ich eine andere Person, die mir hilft.
Funktioniert das nicht, hilft nur akzeptieren, dass es so ist. Wenn es mir gelingt, es mit Gelassenheit zu nehmen, zeigt sich, dass dadurch nicht die Welt untergeht. Und auch, dass sich meine Planungen dadurch nicht in Luft auflösen. Das Ergebnis ist vielleicht nicht so großartig, wie ich es mir wünsche, doch ich bin mir sicher, es ist immer noch gut.

 

Und möglicherweise stellt sich heraus, dass das, was passiert ist, sogar gut war, weil sich mir dadurch ganz neue Möglichkeiten eröffnet haben.

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