Fr

20

Okt

2017

Sparflamme

Begleitung Burnout
Manchmal fehlt uns einfach die Energie, um das, was wir noch auf dem Plan haben, zu erledigen. Ist es da nicht unsinnig, wenn wir das bisschen Feuer, das wir noch besitzen, dafür verwenden, es trotzdem zu machen und quasi gegen uns selber zu kämpfen? Schließlich will uns unser Körper damit sagen, dass er Ruhe braucht, und dafür hat er Gründe.
Also, statt weiter auf Sparflamme zu laufen, sollten wir lieber ein Scheit nachlegen und in Ruhe warten, bis dass Feuer wieder brennt. Und dabei die aufkommende Wärme genießen.
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Drama Baby – Nein danke! Warum es sinnvoll ist, aus der Negativschleife auszusteigen

Ist dir schon mal aufgefallen, dass es in unseren Gesprächen oft darum geht, was nicht läuft? Was uns nervt und was Schlechtes in der Welt geschieht?

So etwas loszuwerden ist vielleicht von Zeit zu Zeit erleichternd, doch es hat auch Folgen: es wirkt sich auf unsere Gemütslage aus. Je mehr wir auf das Negative schauen, umso mehr sehen wir davon und umso mehr kann es uns runterziehen.

 

Das ist kein guter Weg für ein glückliches und zufriedenes Leben, oder?


Hier ein paar Tipps, wie du das Drama in deinem Leben reduzieren kannst:

  • Vielleicht ist eine „Nachrichten-Diät“ das richtige für dich? Die negativen Schlagzeilen werden wohl nicht weniger, wenn man nicht mehr danach schaut – sie werden aber auch nicht mehr, wenn man es nicht tut. Hör einfach auf dein Gefühl: Wieviel will ich davon hören und wann reicht es mir.
  • Wenn Gespräche ins Jammern, Schimpfen, Lästern driften – überlege dir, ob du dabei mitmachen möchtest. Oft schaukeln wir uns gegenseitig hoch und nach dem Gespräch sieht alles noch schlimmer aus.
  • Du kannst schon, bevor du etwas sagst, prüfen, was dein Gegenüber davon hat, dass du es erzählst: Bringt es sie oder ihn weiter, wenn du deine Bedenken äußerst? Wenn du negative Erfahrungen anbringen willst, geht es dann um den Anderen oder um dich? Mach dir klar, dass, wenn du deinen Gesprächspartner herunterziehst, das Selbe mit dir passiert.
  • Wenn dich etwas bedrückt, kannst du dich entscheiden, ob du daran festhalten willst. Sinnvoll ist es, zu schauen, ob du etwas ändern kannst und dann loszulassen. Je mehr du das übst desto einfacher wird es.
  • Wie groß ist das Drama wirklich? Gerade wenn wir uns über etwas aufregen, neigen wir dazu, es zu übertreiben. Schau dir genau an, ob es wirklich so schlimm ist oder ob du, mit etwas Gelassenheit, die Sache doch schnell geklärt bekommst.
  • Mach dir immer wieder bewusst, was gut ist in deinem Leben und erzähl davon. So wie uns Negatives runterzieht, kann die Beschäftigung mit Schönem unsere Laune heben. Was dir noch dabei hilft, Positives in dein Leben zu bringen, kannst du in meinem Artikel Raus aus dem grauen Alltagseinerlei lesen.

 

Ich finde es gut, wenn wir, statt zu wetteifern, wer das dramatischste Erlebnis hatte, uns mehr Platz für fröhliches Miteinander und verstehen und verstanden werden nehmen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Wolfram (Freitag, 06 Oktober 2017 21:39)

    Sabine, su sprichst mir aus der Seele! Ich wünsche dir, dass du mit deiner Mission viele Menschen erreichst. Ich finde schön, dass wir uns hier nach langer Zeit (- DialogN) mal weiderfinden.

  • #2

    Die Kommunikationslotsin (Montag, 09 Oktober 2017 11:28)

    Lieber Wolfram, herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich dich hier zu lesen und hoffe, dass wir uns demnächst auch mal wieder sehen.