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10

Nov

2017

Perfekt unperfekt – Tipps für einen guten Ausgleich zwischen Anspruch und Tun

 

Du willst alles, was du auf dem Zettel hast erledigen. Das Ergebnis deiner Arbeit soll die bestmögliche Qualität haben. Wenn du nicht alles schaffst, ist das frustrierend. Und wenn du bei dem, was du machst, etwas findest, was noch nicht so ist, wie du es dir vorstellst, kannst du Ewigkeiten damit verbringen, es noch besser zu machen. Das führt dazu, dass du nicht alles schaffst, was auch frustrierend ist. Kommt dir das bekannt vor?

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Du schaffst mehr als du denkst – Tipps für ein gutes Zeitgefühl

Hast du das Gefühl, du möchtest so viel erledigen, doch deine Zeit ist immer knapp? Am Ende des Tages hast du wieder nichts geschafft? Möglicherweise lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen, womit du deine Zeit verbringst und ob du wirklich so wenig schaffst, wie du denkst.

 

Hier sind ein paar Tipps, die dabei helfen können, ein anderes Zeitgefühl zu bekommen:

  • Plane deinen Tag – wenn du dir aufschreibst, was du erledigen möchtest, kannst du am Ende des Tages sehen, was du von deiner Liste abhaken kannst und was du ergänzen kannst, weil du es auch noch geschafft hast.

  • Beziehe das Selbstverständliche in deine Betrachtung ein - auch wenn du "nur" die Ablage, den Haushalt oder den Einkauf gemacht hast. Auch das ist notwendig und du hast es erledigt.

  • Erkenne deine Beweggründe – wieviel von deinen Aufgaben machst du, weil du es für sinnvoll hältst und wieviel machst du, weil du denkst das Andere es erwarten? Erwarten sie das wirklich? Und trägt die Erledigung von Aufgaben der zweiten Gruppe zum Gefühl bei, etwas geschafft zu haben? Falls nicht, welche Möglichkeiten hast du, etwas zu ändern?

  • Erlaube dir, Nein zu sagen – wenn du etwas nicht tun willst, hast du das Recht, Nein zu sagen. Ohne die Möglichkeit, Aufgaben und Termine abzulehnen ist ein guter Umgang mit der Zeit nicht möglich.

  • Ablenkung reduzieren - kannst du dir Zeiträume einrichten, in denen du Aufgaben konzentriert erledigen kannst? Wenn du viele Aufgaben auf einmal bearbeitest, kann das Gefühl aufkommen, nichts richtig fertig gemacht zu haben.

  • Gib Pausen und Erholungsphasen eine eigene Wichtigkeit – oft empfinden wir Pausen als verlorene Zeit, doch sie sind wichtig damit wir uns erholen und Kraft tanken können. Die Zeit, die wir dafür einsetzen, holen wir durch konzentrierteres Arbeiten locker wieder auf.

  • Was ist anders wenn es gut läuft? – Beobachte dich, gibt es Zeiten wo es besser läuft? Was ist anders, kannst du etwas von demübernehmen?

  • Mach dir klar was dir wichtig ist - dann kannst du besser erkennen, warum du viel Zeit für manche Aufgaben aufwendest oder wofür du mehr Zeit brauchen kannst. So ist es dir vielleicht wichtig, Zeit mit deinen Kindern zu verbringen, deine Arbeit nicht nur schnell sondern auch gründlich zu erledigen oder einen guten Kontakt zu deinen Kollegen und/oder Freunden zu haben.

 

Da es uns am besten geht, wenn wir genug Zeit für Dinge haben, die uns wichtig sind, ist es sinnvoll, sein Leben so zu gestalten, dass wir diese Zeit auch bekommen. Und auch wenn das nicht sofort möglich ist, gibt es uns eine Orientierung, was wir tun können um unser Leben für uns passender zu machen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Gabriele Herrmann (Freitag, 27 Oktober 2017 21:38)

    ich verplane nur noch 50% des folgenden Tages, dadurch werde ich nicht mehr nervös, wenn etwas "dazwischen kommt"

  • #2

    Die Kommunikationslotsin (Mittwoch, 01 November 2017 12:28)

    Das ist eine gute Strategie, wenn der Tag durchgeplant ist, sind Pufferzeitenen wichtig, da manches länger dauert als gedacht und auch sonst Dinge dazwischen kommen können. Und die Grenze, bis zu der wir unseren Tag verplanen wollen, haben wir zu großen Teilen selbst in der Hand.