Du oder Sie?

Ich verwende auf meiner Webseite das Du, weil mir eine persönliche Ansprache wichtig ist.
Wenn Sie sich damit wohler fühlen, verwenden wir in meinen Terminen natürlich das Sie.

Anstehende Workshops:

 Workshop in Melbeck:

Grenzen setzen - mit gutem Gewissen Nein sagen

 

Du willst deine Grenzen besser spüren und Wege finden, sie gut zu halten?
In meinem Workshop am 29.05.2018 um 19:00 Uhr dreht sich alles darum, wie Du auf dich aufpassen kannst und trotzdem im guten Kontakt mit anderen bleibst mehr zum Thema Grenzen setzen

Workshop Resilienz – Innere Stärke in stürmischen Zeiten

 

Willst du deine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Mut und Lebenskraft zu behalten, stärken?
Am 07.06.2018 um 19:00 Uhr erhältst du einen Einblick in das Thema Resilienz, kannst feststellen, wie stark sie bei dir ausgeprägt ist und erfährst, was Optimismus und Zukunftsorientierung für einen Einfluss auf die Resilienz haben 
mehr Info über Resilienz

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Was kann ich tun, wenn ich Grenzen setzen möchte und mich vor negativen Reaktionen fürchte?

Für die Wissensplattform Quora habe ich eine Antwort auf die Frage geschrieben, wie man mit ablehnenden Reaktionen auf das Aufzeigen der eigenen Grenzen umgehen kann:

 

Du hast dich entschlossen, gut für dich zu sorgen und deutlich Nein zu sagen, wenn du etwas nicht tun möchtest. Doch die Befürchtung, dass die Menschen in deinem Umfeld darauf negativ reagieren, hält dich davon ab.

 

Wie bekommst du es hin, trotzdem zu deinem Nein zu stehst und dich nicht verunsichern zu lassen?

 

Lass dir Zeit - Gerade, wenn du beginnst, Grenzen zu setzen, ist es wichtig, dass du nachsichtig mit dir umgehst. Es ist völlig normal, dass es zuerst schwer fällt und öfter mal nicht klappt. Lass dich davon nicht beirren und versuch es einfach weiter.

 

Fange mit kleinen Herausforderungen an – Übe das Nein sagen in Situationen, die für dich nicht so wichtig sind: an der Telefonhotline, im Restaurant, Fremden gegenüber. Immer wenn etwas nicht in deinem Sinne läuft, hast du die Möglichkeit, das zu sagen und darum zu bitten, dass es geändert wird. Der Vorteil: Wenn es nicht klappt oder du eine Absage kassierst, hat das keine große Auswirkung.

 

Setz dich in Ruhe mit der Situation auseinander – vermeide Schnellschüsse. Wenn du unvorbereitet und aufgewühlt größere Themen angehst, kann das dazu führen, dass du entweder schnell aufgibst oder aus Unsicherheit sehr harsch wirst.

Prüfe dich selbst – wie wichtig ist mir das Anliegen? Nur wenn du klar zu deiner Position stehst, kannst du sie auch überzeugend vertreten und deinem Gegenüber signalisieren, dass du es ernst meinst. Bist du unsicher, wäge noch einmal alles ab und schau, ob du Sicherheit gewinnen kannst. Wenn nicht, lass es lieber, denn dann ist das Risiko, zu klein beizugeben, ziemlich groß.

 

Mach dir vorher Gedanken – wieviel Kraft kann ich dafür aufwenden, zu meiner Position zu stehen, und ab wann kann ich mich damit arrangieren, dass ich zurückstecke? Was kann schlimmstenfalls passieren?

Überlege dir, welche Argumente du brauchst, um deine Position deutlich zu machen, gerade am Anfang hilft es, deutlich zu untermauern, warum dir diese Grenze wichtig ist. Aber Vorsicht: Nicht in die Rechtfertigungsfalle laufen – wenn du dich immer mehr rechtfertigst, führt das nur dazu, dass du dich selbst verunsicherst.

 

Vertraue auf eure Beziehung – Menschen, denen du wichtig bist, werden Verständnis für dich entwickeln, weil ihnen dein Wohlergehen am Herzen liegt. Und wenn dein Gegenüber dauerhaft ablehnend auf dein Anliegen reagiert, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wie gut euer Verhältnis wirklich ist.

 

Auf jeden Fall gilt: Lass dich nicht von deiner Angst abhalten – mach dir klar: du hast das Recht für dich zu sorgen!

 

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du Grenzen setzen kannst, empfehle ich dir meinen Workshop Grenzen setzen

 

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