Freiräume statt Lagerkoller – Was brauchst du, um entspannt zu bleiben

Coaching für mehr Entspannung

In der jetzigen Situation wird mir immer wieder deutlich, wie schwer es vielen Menschen fällt, sich den Freiraum zu nehmen, den sie brauchen, um nicht in Stress zu kommen. Gerade, wenn wir über längere Zeit zusammen sind, sind diese kurzen Inseln der Entspannung sehr wichtig. Denn wenn man in solchen Situationen die eigenen Grenzen ignoriert, kommen schnell Spannungen auf.

 

Ich habe mit der Zeit gelernt, wie wichtig es für mich ist, dass ich spüre, wann es mir zu viel wird und dass ich mich rechtzeitig zurückziehe.

 

Das fällt dir schwer? Hier sind einige Ideen, die dir helfen, gut auf dich zu achten:

Beobachte deine Stimmung – wenn du merkst, dass du genervt wirst, ist es Zeit, dass du dir eine kurze Auszeit nimmst. Und: Ja, du darfst das!

 

Schon Kleinigkeiten helfen – kurz alleine vor die Tür, einen Augenblick auf Bett legen, eine Weile Musik hören, sich in eine stille Ecke setzen und auf den Atem konzentrieren.
Vielleicht ist auch ein gemeinsamer Spaziergang drin, Bewegung trägt auf jeden Fall zur Entspannung bei und man muss nicht die ganze Zeit reden, wenn man nicht will.

 

Unterschätze nicht die Wirkung auf deine Umgebung – wenn du angespannt bist, sind es die Menschen in deiner Umgebung oft auch. Besser ist es, dass du dir vorher schon Gedanken machst, was dir hilft, entspannt zu bleiben.

 

Wenn dir die Arbeit zu viel wird, hol dir Hilfe – besser als zu erwarten, dass jemand seine Hilfe anbietet, ist es, konkret danach zu fragen. Denn Erwartungen werden oft enttäuscht und der darauffolgende Frust zieht nur runter.

 

Musst du oder willst du? – welche Aufgaben auf deinem Zettel machst du, weil sie dir wichtig sind? Wenn Aufgaben vom Muss zum Will werden, fallen sie oft leichter. (Mehr dazu: Ich muss…) Und wenn es heute nichts geht, darf natürlich was liegen bleiben!

 

Nimm den Druck raus – es muss nicht alles perfekt sein. Und es geht dir wesentlich besser, wenn du mit dem, was nicht klappt, locker umgehst. (Näheres dazu:  Jetzt erst recht...)

 

Lächeln! - ob dir danach ist oder nicht. Wenn du lächelst, signalisierst du deinem Körper, dass es dir gut geht. Wenn du es eine Weile beibehältst, wird sich deine Stimmung verbessern. Ich habe es ausprobiert: das klappt sogar, wenn man stinksauer ist.

 

Vergiss den Spaß nicht - mit Humor geht vieles einfacher, und wenn Spannungen entstehen, hilft es, etwas zu finden, worüber man gemeinsam lachen kann. Vielleicht gelingt es dir sogar, über Missgeschicke oder schräge Situationen, die dich normalerweise geärgert hätten, zu lachen.

 

Und wenn du mal ausrastest, dann ist es eben so. Davon geht die Welt nicht unter, und wenn du es hinterher erklärst und dich entschuldigst, ist in den meisten Fällen Verständnis dafür da.

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