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Freiräume statt Feiertagsstress – Was brauchst du, um entspannt zu sein?

Coaching für mehr Entspannung

Bei Gesprächen rund um die Feiertage wird mir immer wieder deutlich, wie schwer es vielen Menschen fällt, sich trotz Besuch den Freiraum zu nehmen, den sie brauchen, um nicht in Stress zu kommen. Gerade, wenn, wie an Weihnachten, viele Menschen, die sich sonst nicht so oft sehen, über längere Zeit zusammen sind, sind diese kurzen Inseln der Entspannung sehr wichtig. Denn wenn man in solchen Situationen die eigenen Grenzen ignoriert, können schnell Spannungen aufkommen.

 

Ich habe mit der Zeit gelernt, wie wichtig es für mich ist, dass ich spüre, wann es mir zu viel wird und dass ich mich rechtzeitig zurückziehe.

 

Das fällt dir schwer? Hier sind einige Ideen, die dir helfen, gut auf dich zu achten:

Beobachte deine Stimmung – wenn du merkst, dass du genervt wirst, ist es Zeit, dass du dir eine kurze Auszeit nimmst. Und: Ja, du darfst das!

 

Schon Kleinigkeiten helfen – kurz alleine vor die Tür, einen Augenblick auf Bett legen, eine Weile Musik hören, sich in eine stille Ecke setzen und auf den Atem konzentrieren.
Vielleicht ist auch ein gemeinsamer Spaziergang drin, Bewegung trägt auf jeden Fall zur Entspannung bei und man muss nicht die ganze Zeit reden, wenn man nicht will.

 

Unterschätze nicht die Wirkung auf deine Umgebung – wenn du angespannt bist, sind es die Menschen in deiner Umgebung oft auch. Besser ist es, dass du dir vorher schon Gedanken machst, was dir hilft, entspannt zu bleiben.

 

Wenn dir die Arbeit zu viel wird, hol dir Hilfe – besser als zu erwarten, dass jemand seine Hilfe anbietet, ist es, konkret danach zu fragen. Denn Erwartungen werden oft enttäuscht und der darauffolgende Frust zieht nur runter.

 

Musst du oder willst du? – welche Punkte auf deinem Zettel machst du, weil sie dir wichtig sind? Wenn Aufgaben vom Muss zum Will werden, fallen sie oft leichter. (Mehr dazu: Ich muss…)

 

Nimm den Druck raus – es muss nicht alles perfekt sein. Und es geht dir wesentlich besser, wenn du mit dem, was nicht klappt, locker umgehst. (Näheres dazu:  Jetzt erst recht...)

 

Lächeln! - wenn du lächelst, signalisierst du deinem Körper, dass es dir gut geht. Wenn du es eine Weile behältst, wird sich deine Stimmung verbessern.

 

Vergiss den Spaß nicht - mit Humor geht vieles einfacher, und wenn Spannungen entstehen, hilft es, etwas zu finden, worüber man gemeinsam lachen kann. Vielleicht gelingt es dir sogar, über ein Missgeschick, das dich normalerweise geärgert hätte, zu lachen.

 

Darüber hinaus finde ich es wichtig, nur so viele Termine anzunehmen, wie sich gut anfühlt. Wenn dir der Trubel zu viel ist, besteht auch die Möglichkeit, sich einen anderen Termin für ein Treffen zu suchen. Ziel ist es schließlich ein schönes Beisammensein in entspannter Atmosphäre, oder?

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Carolin (Donnerstag, 14 Dezember 2017 16:19)

    Liebe Sabine,

    ich sage jetzt "du", in der Hoffnung, das das fein ist. "Kommunikationslotsin" - welche wunderbare Wortschöpfung. Ich fühlte mich gleich zu dir hingezogen, da auch meine große Leidenschaft das Thema Kommunikation ist. Vielen Dank für deine guten Impulse rund um die Weihnachtszeit, die ich gerade las. Das "Sich-Zurückziehen", und wenn's manchmal nur kurz ist, ist ein wunderbarer Tipp - danke für die Erinnerung. Ich habe mir dieses Jahr bewusst recht wenig vorgenommen & wirklich nur Verabredungen mit mir lieben, nahen Menschen getroffen. Auch war es mit wichtig, mindestens ein Dezember-Wochenende komplett frei zu halten.
    Ich freue mich, wenn du mal auf meinem Lebenskunst-Blog vorbei schaust: Selbstfürsorge, bewusste, wache Kommunikation, die Tiefen & Abgründe des Lebens - dies sind meine Themen.
    Gehab dich so richtig wohl, Carolin